Ein Riesenspass mit dem neuen Messmodell

Das neue Messmodell MEK2.0 hebt die Weiterbildung im Elektrobereich auf ein neues Niveau. Stimmen aus dem Dozierendenteam und von Studierenden bestätigen, dass der Praxisbezug so hoch wie nie ist – und dabei der Spass, trotz neuer Herausforderungen, nicht zu kurz kommt.

 

Mit dem neuen MEK2.0 gelingt E-Profi ein entscheidender Schritt hin zu einer noch realitäts- und prüfungsnäheren Weiterbildung. Seit April 2026 ist das MEK2.0 in Eschenbach im Einsatz, und es überzeugt, sowohl bei den Dozierenden als auch den Studierenden. Messabläufe können inklusive typischer Fehlerquellen unter echten Bedingungen trainiert und simuliert werden. Das Modell kann dabei nicht nur in fortgeschrittenen Lehrgängen, sondern bereits im Grundlagenunterricht eingesetzt werden. «Dies fördert früh ein praxisnahes Verständnis,» sagt Marco Peter, Produkteverantwortlicher des Lehrganges Elektroprojektleiter:in Installation und Sicherheit (BPE).

 

Praxisnahes Lernen mit hoher Wirkung

Alle Beteiligten berichten von einer deutlich gesteigerten Qualität im Lernprozess. Die Möglichkeit, reale Arbeitsschritte durchzuführen, Geräte anzuschliessen und echte Fehler zu analysieren, macht den Unterricht greifbar und nachhaltig. Gleichzeitig entstehen intensive Fachgespräche über Bauteile und Systeme – ein zentraler Bestandteil vertiefter Kompetenzentwicklung.

Muriel von Burg hat kürzlich erfolgreich die Berufsprüfung BPE absolviert und war mit ihrer Klasse Nutzerin der ersten Stunde des MEK2.0, sie ist vom Mehrwert überzeugt:

«Das Arbeiten mit dem MEK war sehr lehrreich und spannend, insbesondere für das Trainieren des Messablaufs und das Analysieren einzelner Messungen. “

Besonders geschätzt werden die praxisnahen Aufgaben und die Möglichkeit, einzelne Messungen im Detail zu verstehen. Auch das gemeinsame Üben in der Lerngruppe – etwa durch simulierte Fachgespräche – wird von Muriel als grosser Mehrwert hervorgehoben.

 

 

Herausforderungen fördern den Lernprozess

Die hohe Praxisnähe bringt auch anspruchsvolle Situationen mit sich. Komplexe Fehlerbilder führen Studierende teilweise an ihre Grenzen – werden aber gleichzeitig als wertvolle Lernmomente wahrgenommen. Gerade die kniffligen Fehler seien spannend, so das Feedback. Interessant ist die Beobachtung der Dozierenden, dass sich Studierende mit dem neuen Modell teilweise unsicherer fühlen als mit dem Vorgängermodell. Dies wird jedoch positiv eingeordnet. Christof Seifert, Dozierender und Messexperte bei E-Profi meint dazu: „Die  Unsicherheit ist Ausdruck realitätsnaher Anforderungen. Sie fördert ein tieferes Verständnis der echten, realen Gegebenheiten draussen in der Praxis.»

Weiter zeigen sich klare Fortschritte in Prüfungssituationen. Die Studierenden selbst bestätigen die hohe Prüfungsnähe des Modells. Die Arbeit am MEK entspricht weitgehend den Bedingungen der eidgenössischen Prüfung, weshalb intensives Training von Messabläufen und anschliessenden Fachgesprächen ausdrücklich empfohlen wird.

 

 

Steigende Anforderungen an die Lehrpersonen

Mit dem realitätsnahen Setting steigen auch die Anforderungen an die Lehrpersonen. Die Arbeit unter echten Netzbedingungen erfordert eine noch engere Begleitung, präzisere Aufgabenstellungen und eine erhöhte Aufsicht. Gleichzeitig bietet das Modell mehr Flexibilität und zusätzliche Vergleichsmöglichkeiten im Unterricht. Nochmals Christof Seifert dazu:

«Man muss als Dozent den Studierenden allerdings klar mehr auf die Finger schauen.»

Die Studierenden betonen denn auch, dass eine strukturierte Einführung entscheidend ist. Eine sorgfältige Instruktion sowie intensives Üben unter Anleitung werden als zentral bezeichnet. Besonders bedeutend ist dabei das kritische Hinterfragen einzelner Messungen. Das Arbeiten mit dem MEK wird denn auch als intensiv beschrieben – sowohl fachlich als auch zeitlich. Die Vorbereitung erfolgte bei Muriel’s Klasse häufig in Lerngruppen und führte nicht selten zu angeregten Fachgespräche. Diese Dynamik wird jedoch als positiver Teil des Lernprozesses wahrgenommen und stärkt den Austausch sowie das gemeinsame Verständnis. Wurden die Diskussionen zu hitzig, half in Muriel’s Lerngruppe meist am Match am Töggeli-Kasten, um die Gemüter wieder zu beruhigen.

 

 

Klarer Mehrwert für die Ausbildung

Neben den vielen positiven Aspekten wird auch Optimierungspotential am neuen Messmodell ausgemacht. Dazu zählen Mängel in der Verarbeitungsqualität sowie einzelne technische und normative Unstimmigkeiten. Diese entsprechen nicht vollständig den Erwartungen an ein professionelles Ausbildungsmodell und bieten Ansatzpunkte für Verbesserungen.

Trotz einzelner Kritikpunkte fällt die Gesamtbilanz klar positiv aus. Das MEK überzeugt durch seinen hohen Praxisbezug, die realitätsnahen Lernbedingungen und die nachhaltigen Lernerfolge. Es fördert nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Disziplin, Genauigkeit und Zusammenarbeit. Das neue MEK ist damit ein wesentlicher Baustein einer modernen und praxisorientierten Weiterbildung bei E-Profi mit einer riesigen Portion Spass inklusive.

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